[Vorschlag]Anzahl der Menschen erhöhen, Anzahl simulierter Menschen beibehalten

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  • #8379
    Azrael
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    Hallo Urban Games,

    mich persönlich stört es, dass so unrealistisch wenig Menschen in den Städten leben und entsprechend so unrealistisch wenige Menschen in Waggons, Trams etc. passen.
    ich meine, in einen der moderneren Busse passen doch nicht nur 19 Menschen, da passen doch mindestens rund 100 Menschen rein.
    Auch wird man in Train Fever, zumindest wenn man mit Autos konkurrieren will, im modernen Zeitalter niemals Züge mit 5 Passagieranhängern rumfahren sehen, weil sich das nicht rentiert.
    Jedoch kann ich auch verstehen, dass jeder weitere simulierte Mensch die Rechenleistung erhöht und damit das Spiel für manche, die bereits jetzt schon über Rucker und eingefrorene/abgestürzte Spiele klagen, noch mehr Probleme kriegen würden.

    Deshalb habe ich mir folgendes überlegt:

    Erhöht die Anzahl der Menschen in den Städten und entsprechend die Anzahl von Menschen, die in Passagier-Waggons, Busse und Trams reinpassen, sodass in einen Einheitswagen IV dann z.B. nicht mehr nur 20 sondern 80 Personen reinpassen.
    Dafür sollten dann entsprechend die Einnahmen vom Passagiertransport in selbem Maße abgesenkt werden.
    Außerdem, um die erforderliche Rechenleistung nicht ins Übermaß zu steigern, sollten nicht alle Menschen, sondern die Anzahl der Menschen geteilt durch den entsprechenden Faktor simuliert werden, sodass im Vergleich zu jetzt sich nicht mehr Menschen über die Straßen bewegen.

    Beispiel:
    Es wird der Faktor 4 angewandt.
    Eine durchschnittliche Stadt hat dann bei Start 1850 nicht 250 Einwohner sondern 1000 Einwohner.
    In einen Einheitswagen IV passen nicht 20 sondern 80 Menschen.
    Nur 1/4 aller Menschen auf einer Karte werden simuliert.
    Man erhält nur 1/4 der Einnahmen pro transportiertem Fahrgast.
    Die Wartungskosten betragen nur 1/4 des jetztigen Wertes.

    Natürlich sollte man es Leuten, die einen entsprechend starken Rechner haben und wenn das Spiel entsprechend optimiert wurde, es zur Option anbieten, Auch alle Menschen trotz Erhöhung zu simulieren.
    Man könnte auch darüber nachdenken, falls ihr überlegt, einen variabel einstellbaren Geschwindigkeitsgrad einzuführen, es anzubieten, z.B. die entsprechend reduzierten Wartungskosten abzuschalten.
    Auch sollte man darüber nachdenken, die Multiplizierung als komplette Option einzuführen und nicht dauerhafte Lösung.

    Mfg

    PS: Was mir auch auffiel ist, dass die Passagier-KI ausgebaut werden sollte. Passagiere, besonders im Auto-Zeitalter, beziehen Staus und Umwege um sie zu umgehen in ihre Berechnung überhaupt nicht mit ein.
    So stellen sich die Passagiere lieber monatelang in einen Stau als den Zug zunehmen, was mit dazu beiträgt, dass man niemals Züge mit realistischer Personenwaggonanzahl rumfahren sehen wird, zumindest, wenn man einen Takt von 3-4 Minuten beibehalten will, um mit den Autos überhaupt irgendwie konkurrieren zu können.

     

    • This topic was modified 7 years, 2 months ago by Azrael.
    #8443
    Duffy Duck
    Participant

    das wird nix – da kannst du gleich ein neues Spiel programmieren.

    Ich halte es sowieso für eine Fehlentscheidung (nicht nur bei Train Fever, auch schon CiM2 oder der andere CityBuilder dessen Namen ich gerade vergessen habe 😉 , jeden einzelnen Bewohner immer simulieren zu müssen. Was interessiert mich der einzelne bei einer Massentransport-Simulation. Dadurch werden völlig unnötigerweise Computer-Resourcen gebunden die man anders sinnvoller nützen könnte. Es würde völlig langen bestimmte Verkehrsströme intern zu simulieren und damit die Anzahl der wartenden Passagiere an den Haltestellen und Bahnhöfen zu generieren. Das würde auch deiner Forderung nach realistischen Passagierzahlen entsprechen. Nur mit der hier vorliegenden Engine kannst du das vergessen – leider.

    #8485
    Varana
    Participant

    Das ist mMn einfach eine Frage der Nomenklatur, also der Bezeichnung.

    Natürlich ist den Entwicklern klar, daß Städte im Industriezeitalter nicht nur 500 Einwohner haben. Städte sind größer – aber es wird nicht jeder Bewohner simuliert. Die “Bewohner” *sind* schon eine Abstraktion von “Verkehrsströmen” bzw. Personengruppen. Genauso wie die einzelnen Züge, Busse oder Autos eine Abstraktion größerer Einheiten sind (schließlich brauchen im RL die wenigsten Busse ein halbes Jahr, um eine Stadt zu durchfahren).

    Beide Abstraktionen sind nicht ganz deckungsgleich – bei einem Faktor von 5 (ein “Sim” repräsentiert 5 echte Personen) kommen wir vielleicht auf realistischere Fahrgastzahlen, Städte sind aber immer noch winzig. Bei einem Faktor von 100 wird es noch viel deutlicher, daß wir keine einzelnen Kutschen und Züge bauen (schon mal einen Zweispänner für 500 Personen gesehen?), aber die Stadtgrößen wären passender.

    Der simulierte Anteil der Stadtbevölkerung ist ziemlich repräsentativ – die Simulation des Stadtwachstums ist das Ausgereifteste an dem Spiel. Der Rest ist darauf abgestimmt, daß es irgendwie schöner wirkt, wenn man sich sagt “ich baue eine Re 6/6 mit fünf Waggons und schicke sie von A nach B” als “wir statten diese Linie mit Zug-Äquivalenten im Wert von X aus”, oder ähnlich abstrakte Angaben.

    Mit ein bißchen kreativer Umbenennung und Zahlenspielereien (alle Stadt-Einwohnerzahlen werden mit 100 multipliziert; alle Passagiere sind Viererpacks) ließe sich das stärker verschleiern, aber im Grunde kann man sich’s auch denken.

    • This reply was modified 7 years, 2 months ago by Varana.
    #8563
    Azrael
    Participant

    Nun, ich bezweifle, dass man das Spiel dafür komplett neu programmieren muss.

    Klar die Stadtentwicklung ist schön, aber es muss was getan werden bei der KI, dass die sich nicht in Staus stellt anstatt den Zug zunehmen, zuallermindestens dass.
    Das würde auch das Problem lösen, dass man im Modernen Zeitalter auf einer Linie Züge nur mit 2 oder 3 Passagierwaggons rumfahren lassen kann, wenn sie hochfrequentiert und rentabel sein sollen.

    Dass die Zahlen nicht stimmen, ist letztendlich auch eher ein kosmetisches Problem, aber dass Züge unrealistisch kurz sein müssen, um mit Autos zu konkurrieren, das ist ein Problem.

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